In Wetterinstrumente bieten wir praktische Messgeräte für die Wetterbeobachtung an Bord – von Hand-Windmessern (Anemometer) bis zu kompakten Wetterhelfern für Törnplanung, Revierentscheidung und sichere Navigation. Gerade auf Sportbooten, in der Ausbildung und auf längeren Schlägen helfen zuverlässige Wetterdaten, Manöver und Kurswahl besser abzustimmen.
Im Sortiment (je nach Verfügbarkeit) führen wir u. a. Plastimo und Lindemann. Markennamen bleiben im Original – wichtig für Zubehör, Ersatzteile und gleichbleibende Bedienlogik.
Wählen Sie Ihr Wetterinstrument passend zum Einsatz: Handgeräte sind ideal für schnelle Messungen im Cockpit oder an Land (Hafen, Steg, Schleuse). Je nach Modell zählen Messbereich, Ablesbarkeit, Robustheit gegen Spritzwasser sowie Energieversorgung (Batterie/Akku). So vermeiden Sie Fehlkäufe und haben ein Instrument, das im Bordalltag wirklich genutzt wird.
Beispiele aus dem Sortiment: Lindemann/TFA Windmesser „Wind Bee“ (Orange); Plastimo Hand-Windmessgerät „Anemometer New Windy“.
Für die meisten Sportboote ist ein Hand-Anemometer die praktische Basis: schnell messen, auch unterwegs im Cockpit oder beim Hafenmanöver. Wenn Sie vor allem Törnentscheidungen treffen (Reffpunkt, Ankern, Hafeneinfahrt), ist eine gute Ablesbarkeit und eine Max-/Böenanzeige hilfreich. Wer regelmäßig trainiert oder ausbildet, profitiert von einer stabilen Messwiederholung und einfacher Bedienung.
Wichtig sind Messbereich (passt zu Ihrem Revier), Einheiten (z.B. Knoten), Ablesbarkeit bei Sonne, sowie Robustheit gegen Spritzwasser und Stöße. Praktisch sind Funktionen wie Max-/Böenwert, Mittelwert und ggf. eine Hold-Funktion. Für Bordpraxis zählt außerdem: sicherer Griff, Einhandbedienung und eine Bauform, die nicht sofort „über Bord“ geht (Band/Öse).
Bei Hand-Wetterinstrumenten geht es weniger um Systemkompatibilität als um praktische Kompatibilität: passende Batterietypen, Zubehör wie Tasche/Schutzkappe, ggf. Befestigungsmöglichkeit (Lanyard) und Bedienlogik. Falls ein Gerät Daten ausgeben oder in Bordelektronik integriert werden soll, wären Schnittstellen relevant – bei den typischen Handanemometern steht jedoch die autarke Nutzung im Vordergrund.
Für vergleichbare Werte messen Sie möglichst frei angeströmt und nicht direkt hinter Sprayhood, Segeln oder Aufbauten. Auf dem Schiff beeinflussen Turbulenzen, Geschwindigkeit durchs Wasser und Abschattung die Anzeige. Für Entscheidungen (Reffen, Ankern) ist oft der Böen-/Maxwert entscheidend. Nutzen Sie deshalb kurze Messreihen und vergleichen Sie an ähnlichen Positionen.
Handgeräte müssen nicht montiert werden. Achten Sie aber auf eine sichere Aufbewahrung: Tasche/Box, Lanyard und ein fester Platz an Bord. Wenn Sie ein Gerät dauerhaft außen lagern, schützen Sie es vor UV, Salz und Feuchtigkeit. Für fest installierte Lösungen (separate Windgeber am Mast) gelten andere Montageanforderungen – diese Kategorie ist primär auf Hand-Wetterinstrumente ausgelegt.
Nach Kontakt mit Salz/Spritzwasser: mit Süßwasser abspülen, trocken wischen und nicht feucht in einer geschlossenen Tasche lagern. Batteriefach gelegentlich prüfen (Korrosion vermeiden). Sensorbereiche sauber halten. So bleiben Anzeige, Tasten und Messmechanik dauerhaft funktionsfähig.
Prüfen Sie zuerst Batterie/Spannung, messen Sie an einer frei angeströmten Stelle und vergleichen Sie kurz mit einer zweiten Referenz (Windanzeige im Hafen, Wetter-App als grober Check). Häufig liegt die Abweichung an Turbulenzen/Abschattung oder an schwacher Batterie. Bei dauerhaft falschen Werten: Gerät reinigen, Batterien tauschen und ggf. Servicehinweise des Herstellers beachten.