Navigationsdreiecke sind eine spezialisierte Unterkategorie innerhalb von Navigationszubehör. Hier finden Sie Kurs- und Anlegedreiecke für die klassische Kartenarbeit – ideal für Bootsführerschein-Ausbildung (z.B. SBF See), Prüfungsvorbereitung sowie den praktischen Bordgebrauch in der Sport- und Berufsschifffahrt. Navigationsdreiecke helfen beim Kurs abtragen, Peilungen übertragen, Position bestimmen und beim sauberen Arbeiten auf Papierseekarten.
Im Sortiment (je nach Verfügbarkeit) führen wir u. a. L’Ocean, Ecobra. Markennamen bleiben im Original – wichtig für gleichbleibende Skalen, Materialqualität und eine vertraute Handhabung in Ausbildung und Praxis.
Wählen Sie Größe und Ausführung passend zu Kartenformat, Arbeitsstil und Einsatz: Auf dem Kartentisch zählt Planlage und Ablesbarkeit, unterwegs an Bord sind robuste Kanten und eine stabile Oberfläche wichtig. So vermeiden Sie Messfehler und arbeiten schneller – besonders bei Ausbildungskarten, Prüfungsaufgaben und im Navigationsalltag.
Beispiele aus dem Sortiment: Ecobra Anlegedreieck groß 32 cm; Ecobra Anlegedreieck klein 25 cm; Ecobra Kursdreieck groß 32 cm; Ecobra Kursdreieck klein 25 cm.
Für Ausbildung und Prüfungsvorbereitung reicht meist ein Dreieckspaar (z.B. zwei Kursdreiecke oder Kurs- und Anlegedreieck) plus Zirkel. Damit können Sie Kurse abtragen, Linien parallel verschieben und Positionen sauber konstruieren. Für den Bordgebrauch sind robuste Dreiecke mit gut lesbarer Skala und stabilen Kanten besonders praktisch.
25 cm ist kompakt, leicht zu verstauen und ideal für Ausbildungsmappen, kleine Kartentische oder unterwegs. 32 cm bietet mehr Auflagefläche, liegt oft ruhiger auf der Karte und kann beim Abtragen/Parallelverschieben komfortabler sein – besonders bei größeren Seekarten und längerem Arbeiten.
Beide sind Dreiecke mit Gradskalen, unterscheiden sich aber je nach Ausführung in Form und Skalenlayout. Kursdreiecke sind auf das Abtragen und Übertragen von Kursen und Peilungen ausgelegt, Anlegedreiecke werden häufig für das saubere Anlegen, Abgreifen und Übertragen von Linien verwendet. In der Praxis arbeiten viele mit einem Dreieckspaar, weil sich Linien damit schnell und sauber parallel verschieben lassen.
Achten Sie auf klar gedruckte Skalen, saubere Kanten, eine Oberfläche, die nicht stark rutscht, und eine Dreieckform, die plan aufliegt. Je weniger das Dreieck „kippelt“ oder verrutscht, desto präziser sind Kurs- und Positionskonstruktionen. Für Nacht-/Schlechtlichtsituationen helfen kontrastreiche Skalen und eine aufgeräumte Linienführung.
Bei Dreiecken geht es nicht um Anschlüsse, sondern um Arbeitskompatibilität: Größe passend zu Kartenformat und Mappe, Skalen (Grad) gut lesbar, und idealerweise ein Set, das zu Ihrem Zirkel und Ihrer Arbeitsweise passt. Wenn Sie in der Ausbildung bestimmte Modelle nutzen, ist es sinnvoll, für Prüfung und Bordgebrauch dieselbe Logik/Skala beizubehalten.
Salz/Schmutz mit einem weichen, leicht feuchten Tuch entfernen und danach trocken lagern – am besten in einer Mappe oder Tasche, damit Kanten nicht beschädigt werden. Vermeiden Sie starke Hitze (Verzug) und schwere Gegenstände darauf. So bleiben Skalen gut lesbar und die Kanten präzise.
Häufige Fehler sind Verrutschen beim Abtragen, falsches Ablesen der Skala oder das Arbeiten auf unruhiger Unterlage. Nutzen Sie eine glatte Unterlage, fixieren Sie die Karte bei Bedarf, und kontrollieren Sie kurz, ob die Null/Grad-Orientierung stimmt, bevor Sie Linien ziehen. Ein Dreieckspaar hilft, Kurse sauber zu parallelisieren, ohne „hin und her“ zu schieben.