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Schäkel & Karabiner

Schäkel & Karabiner sind zentrale Komponenten im Bereich Mast & Takelage: Sie verbinden, sichern und führen laufendes und stehendes Gut – vom Fall- und Schotanschlag über Traveller-/Blockverbindungen bis zu Sicherungs- und Trimmaufgaben an Deck. Die richtige Auswahl sorgt für zuverlässige Lastaufnahme, sauberes Handling und weniger Verschleiß an Tauwerk, Blöcken und Beschlägen.
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Kong, Bojenkarabiner Mooring Hook
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Schäkel & Karabiner sind zentrale Komponenten im Bereich Mast & Takelage: Sie verbinden, sichern und führen laufendes und stehendes Gut – vom Fall- und Schotanschlag über Traveller-/Blockverbindungen bis zu Sicherungs- und Trimmaufgaben an Deck. Die richtige Auswahl sorgt für zuverlässige Lastaufnahme, sauberes Handling und weniger Verschleiß an Tauwerk, Blöcken und Beschlägen.

In dieser Kategorie finden Sie u.a. D-Schäkel, Bügel-/Omega-Schäkel, Langschäkel, Twist-/Wirbelschäkel, Schäkel mit Sicherung sowie Karabiner/Clip-Haken für verschiedenste Einsätze an Segelyachten. Entscheidend ist immer die Kombination aus Maß (Bolzen-Ø, Innenmaß), Arbeitslast (WLL/SWL), Bruchlast und Verschlussart – abgestimmt auf Ihre konkrete Rigg- und Deckhardware.

  • Auswahl nach Last & Maß: Bolzen-Ø, Bügelweite, Länge und Anschlussmaß passend zu Auge, Beschlag, Block oder Tauwerk-Ø; WLL/SWL nicht unterschätzen.
  • Handling & Sicherheit: gesicherte Bolzen (Splint, Sicherungsring, Drahtsicherung) oder selbstsichernde Ausführungen; einhändig bedienbare Clips dort, wo häufiges Ein-/Aushaken nötig ist.
  • Material & Revier: Edelstahl (typisch A4/316) für Korrosionsbeständigkeit; Aluminium/Composite zur Gewichtsersparnis nur dort, wo galvanische Verträglichkeit und Lastfall passen.
 

FAQ

Welche Größe und Bruchlast (WLL/SWL) benötige ich für Schäkel oder Karabiner?

Wählen Sie zuerst nach Anschlussmaß: Bolzen-Ø und Innenmaße müssen zu Beschlag/Block/Auge passen und dürfen nicht klemmen. Danach nach Arbeitslast (WLL/SWL) – diese muss zum realen Lastfall passen (z.B. Fall, Schot, Traveller, Trimm). Als Faustregel: lieber eine ausreichende Sicherheitsreserve einplanen, statt „knapp passend“ zu wählen. Bei sicherheitsrelevanten Punkten (z.B. stehendes Gut/strukturelle Anschläge) besonders konservativ dimensionieren.

Schäkel oder Karabiner – was ist im Rigg besser?

Schäkel sind die erste Wahl für dauerhaft belastete Verbindungen im Rigg, weil sie definierte Lastaufnahme und hohe Sicherheit bieten. Karabiner/Clip-Haken sind sinnvoll, wenn etwas häufig ein- und ausgehakt wird (z.B. temporäre Anschläge, Sicherungen, Spinnaker-/Code-0-Handling) – hier ist ein gesicherter Verschluss wichtig, damit sich der Clip nicht unbeabsichtigt öffnet. Für hoch belastete, dauerhafte Anschläge sind Schäkel meist die robustere Lösung.

Edelstahl, Aluminium oder Composite – was ist sinnvoll?

Edelstahl (A4/316) ist im maritimen Bereich der Standard: robust, korrosionsbeständig und vielseitig. Aluminium spart Gewicht, kann aber in Kombination mit Edelstahl/Carbon je nach Umgebung galvanische Effekte begünstigen – daher Materialmix bewusst wählen. Composite kann in speziellen Anwendungen Vorteile haben (Gewicht/Handling), ist aber immer stark vom konkreten Produkt und Lastfall abhängig. Für die meisten Takelage-Verbindungen ist Edelstahl die sichere Allround-Wahl.

Wie verhindere ich Klappern, Verschleiß und beschädigtes Tauwerk?

Vermeiden Sie „Spiel“: Schäkelmaße so wählen, dass Anschlüsse sauber sitzen, aber nicht klemmen. Nutzen Sie bei Bedarf Unterlegscheiben/Laschen oder passende Beschläge, damit keine scharfen Kanten am Tauwerk arbeiten. Gegen Klappern helfen Gummiringe/Tape oder gezielte Sicherung (z.B. Drahtsicherung am Schäkelbolzen). Wichtig ist außerdem eine korrekte Führung der Schoten/Fälle über Blöcke und Umlenkpunkte.

Wie sichere ich Schäkelbolzen zuverlässig (damit nichts aufgeht oder verloren geht)?

Bei Schraubbolzen-Schäkeln ist eine Bolzensicherung sinnvoll: Splint/Seizing Wire (Drahtsicherung) oder ein geeigneter Sicherungsring – je nach Ausführung. In vibrierenden Bereichen oder bei Schlägen kann sich ein ungesicherter Bolzen lösen. Alternativ gibt es selbstsichernde Schäkel-Varianten. Achten Sie darauf, dass Sicherungen keine scharfen Enden haben (Verletzungsgefahr, Segel scheuern).

Wartung: Was sollte regelmäßig geprüft werden?

Regelmäßig kontrollieren: Bolzen/Splinte/Sicherungen, Risse/Deformationen, Korrosion (besonders in Gewinden), sowie „eingelaufene“ Bügel und scharfe Kanten. Karabiner auf Federfunktion und sicheren Verschluss prüfen. Bei stark belasteten Punkten (z.B. Traveller, Fallumlenkungen) lohnt eine häufigere Sichtkontrolle – besonders nach Starkwind oder Regatta.

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