Seekarten Ausbildung & Prüfung ist eine Unterkategorie innerhalb von Literatur & Software. Hier finden Sie Übungs- und Prüfungsseekarten sowie passende Begleitunterlagen für die nautische Ausbildung – z.B. für SBF See, SKS, SSS und ähnliche Lehrgänge. Der Schwerpunkt liegt auf Karten und Sets, mit denen Sie Kartenaufgaben (Kurs, Distanz, Peilung, Bestecknavigation) realitätsnah trainieren und in der Prüfung sicher bearbeiten können.
Im Sortiment (je nach Verfügbarkeit) führen wir u. a. L’Ocean, BSH und Delius Klasing. Markennamen bleiben im Original – wichtig für die Prüfungskompatibilität (z.B. richtige Kartennummern, zugelassene Übungs-/Prüfungskarten, passende Begleithefte und Aufgabenblätter).
Bei Ausbildungsseekarten zählen vor allem Revierabdeckung, Maßstab und Berichtigungsstand. Für Aufgaben mit Hafenansteuerungen, Fahrwassern und Landmarken ist die Detailtiefe entscheidend; für Übersichtsnavigation dagegen eine großräumigere Darstellung. Idealerweise arbeiten Sie im Kurs und in der Prüfung mit genau den Kartentypen, die dort verwendet werden.
Beispiele aus dem Sortiment: BSH SBF See u. SKS Übungsseekarte U5 D49 INT 1463; L’Ocean SKS Prüfungsset Seekarte D49 inkl. Köcher, BSH Karte INT 1, SKS Begleitheft; L’Ocean SSS Ausbildungsset Seekarte BA 2656 inkl. Begleitheft & Übungsaufgaben & Köcher; SKS Übungsseekarte D30 „Kieler Bucht“.
Wählen Sie die Karte bzw. das Set, das in Ihrem Kurs/bei Ihrer Prüfung vorgesehen ist. Häufig sind das definierte Übungs- oder Prüfungskarten mit konkreter Kartennummer (z.B. D49, BA 2656) und ggf. Begleitheft/Aufgabenblättern. Wenn Sie den Zielschein nennen (SBF See/SKS/SSS) und ggf. die Vorgabe Ihrer Schule, lässt sich die passende Karte sehr schnell eindeutig auswählen.
Für Hafenansteuerungen, Fahrwasser, Kursänderungen in Engstellen sind große Maßstäbe wichtig (mehr Details). Für Übersichtsnavigation und Routenplanung nutzt man kleinere Maßstäbe. In der Ausbildung geht es weniger um „mein Heimatrevier“, sondern um die Karte, auf der die Aufgaben gestellt werden – deshalb sind Kartennummer und Maßstabsvorgabe oft entscheidend.
Für die Prüfung zählt in erster Linie, dass Sie mit dem richtigen Kartentyp arbeiten. Für das Training ist ein aktueller Berichtigungsstand hilfreich, weil Tonnen, Sperrgebiete und Hinweise im Kartenbild „stimmen“ und Sie sauber lernen. Prüfen Sie daher Edition und Berichtigungsstand – besonders, wenn Karten länger gelagert wurden.
Für Kartenaufgaben bewährt sich ein Komplettset: Seekarte + Begleitheft/Übungsaufgaben + ggf. INT 1 (Kartenzeichen) sowie Navigationsbesteck (Zirkel/Parallel-Lineal oder Kursdreiecke). Ein Köcher oder eine Mappe schützt die Karte und erleichtert Transport und Lagerung – gerade bei Kursbetrieb.
Arbeiten Sie auf einer glatten Unterlage, markieren Sie nur so, wie es im Kurs/bei der Prüfung erlaubt ist, und üben Sie die Standardabläufe: Kurs abtragen, Distanz stechen, Peilungen, EP/KP und Zeiten. Saubere Linien und klare Beschriftung sparen in der Prüfung Zeit und reduzieren Flüchtigkeitsfehler.
Seekarten trocken, flach bzw. im Köcher lagern, vor Knicken und Feuchtigkeit schützen und nicht in praller Sonne „backen“ lassen. Salz-/Schmutzspuren vorsichtig trocken abwischen. Für häufiges Üben ist eine ordentliche Lagerung Gold wert – die Karte bleibt plan und gut lesbar.