Notfallsender & EPIRB ist eine spezialisierte Unterkategorie innerhalb von Elektrik & Elektronik. Hier finden Sie elektronische Rettungs- und Ortungssender für die maritime Sicherheit – von EPIRB (Schiffsbake) über PLB (Personenbake) bis zu AIS-MOB-Sendern für „Mann über Bord“. Diese Geräte ergänzen Funk, AIS und Plotter: Sie alarmieren und/oder machen eine Position für Rettungskräfte und Einheiten in der Nähe schnell auffindbar.
Im Sortiment (je nach Verfügbarkeit) führen wir u. a. Ocean Signal. Markennamen bleiben im Original – wichtig für korrekte Zulassungen, Programmierung/Registrierung, Zubehör (Halterungen) und Batterie-/Serviceintervalle. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Wählen Sie den Notfallsender passend zu Ihrem Einsatzprofil (Binnen/Küste/Hochsee, Einhand/Crews, Gewerbe/Offshore) und zur Bordelektronik. Entscheidend sind Alarmweg (Satellit vs. AIS/DSC lokal), Integration (AIS-Plotter/Empfänger, DSC-Funkgerät), Montage (leicht erreichbar/automatisch auslösbar) und Wartbarkeit (Batterielaufzeit, Selbsttest, Service).
Beispiele aus dem Sortiment: Ocean Signal PLB M100X ATEX (AIS & 121,5 MHz Homing, für professionelle/offshore Anforderungen); Ocean Signal rescueME MOB2 (AIS & integriertes VHF-DSC, für Mann-über-Bord Alarmierung). :contentReference[oaicite:1]{index=1}
EPIRB ist die „Schiffsbake“: Sie ist für das Schiff gedacht und alarmiert typischerweise über das Cospas-Sarsat-Satellitensystem (406 MHz) und unterstützt das Anpeilen über 121,5 MHz. PLB ist die „Personenbake“ (z.B. für Crew/Einhand) – ebenfalls satellitengestützt, aber personengebunden. AIS-MOB ist für „Mann über Bord“ gedacht und sendet lokal via AIS (und je nach Modell zusätzlich DSC), damit die eigene Crew und Schiffe in Reichweite sofort eine Zielmarke/Alarm erhalten.
Sportboot/Küste: AIS-MOB an der Weste plus saubere AIS-Anzeige am Plotter ist oft der größte Sicherheitsgewinn bei MOB. Hochsee/Langfahrt: EPIRB (Schiff) + PLB (Person) ist eine bewährte Kombination, weil sie unabhängig von lokalen Empfängern über Satellit alarmieren kann. Beruf/Offshore: häufig zählen robuste, zulassungskonforme Systeme und spezielle Anforderungen wie ATEX/IECEx (je nach Einsatzbereich und Vorschriften).
Für AIS-MOB muss an Bord ein AIS-Empfänger vorhanden sein (AIS-Gerät oder Plotter mit AIS), damit die MOB-Position als AIS-Ziel erscheint. Für DSC-Alarmierung braucht es ein DSC-fähiges UKW-Funkgerät, das korrekt eingerichtet ist (MMSI) und idealerweise eine aktuelle Position erhält (typisch über GPS/NMEA). Beim Ocean Signal MOB2 werden AIS- und DSC-Alarm kombiniert – das ist besonders stark, wenn Bord-AIS und DSC-Funk richtig konfiguriert sind. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Viele Systeme senden zusätzlich zum Hauptalarm ein 121,5 MHz-Signal, das Rettungseinheiten in der Nähe zum Anpeilen nutzen können. Das kann die letzte Phase der Ortung deutlich erleichtern, wenn Suchkräfte in der Nähe sind. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Ja – eine korrekte Registrierung/Programmierung ist ein zentraler Bestandteil der Einsatzfähigkeit, damit ein Alarm zugeordnet und sinnvoll bearbeitet werden kann. In Deutschland erfolgt das bei 406-MHz EPIRB-Kontext über die Bundesnetzagentur (u.a. im Zusammenhang mit MMSI/HEX-ID). Prüfen Sie die jeweils aktuellen Vorgaben und halten Sie die Daten aktuell (Kontakt, Schiff, Notfallkontakte). :contentReference[oaicite:4]{index=4}
EPIRB: so montieren, dass sie im Ernstfall schnell erreichbar ist und die Antenne frei abstrahlen kann; Halterung/Release nach Herstellerangaben installieren. PLB/AIS-MOB: idealerweise am Körper bzw. an der Rettungsweste/Harness befestigen, damit der Sender beim MOB wirklich „mit ins Wasser“ geht. Achten Sie auf sichere Befestigung, keine unbeabsichtigte Auslösung und einen Platz, der auch mit Ölzeug/Handschuhen gut erreichbar ist.
Regelmäßig Statusanzeigen und Selbsttest (nach Herstellerangaben) prüfen, Batterielaufzeit/Wechseltermin im Blick behalten und Gehäuse/Halterung auf Risse, Korrosion und festen Sitz kontrollieren. Nach starker Nässe/Salz: außen mit Süßwasser abspülen und trocknen. Nach Auslösung: Gerät/Service nach Herstellerregeln (und ggf. Behördenvorgaben) behandeln.