Fleecebekleidung ist eine spezialisierte Unterkategorie innerhalb von Boots- u. Segelbekleidung. Fleece ist der bewährte Midlayer an Bord: Es wärmt zuverlässig, trocknet schnell und lässt sich flexibel mit Funktionsunterwäsche und Ölzeug kombinieren – ideal für Segler, Motorbootfahrer, Hafenalltag und Landgang.
Im Sortiment (je nach Verfügbarkeit) führen wir u. a. Musto, C4S, Gill Zhik, Gotop, Marinepool und Jeantex. Markennamen bleiben im Original – wichtig für Serien, Passform und ggf. Zip-In Systeme, bei denen Innenjacke und Außenjacke zusammenpassen müssen.
Wählen Sie Fleece passend zu Revier, Saison und Einsatz: Leichte Fleecejacken eignen sich für Aktivität und milde Temperaturen, schwerere Fleece- und Thermoschichten sind ideal für kühle Wachen, Frühling/Herbst oder kalte Nächte. Als Bordbekleidung zählt vor allem: Bewegungsfreiheit, Wärme bei Feuchte und Layering ohne „Auftragen“.
Beispiele aus dem Sortiment: C4S Softshell Kapuzenjacke Tempio Kid; Gotop Zip-In Segler-Fleecejacke Parry; Gotop Damen Fleecejacke Sky Zip-In; Gotop Fleece-Bundhose Anchorage.
Leichtes Fleece ist ideal bei viel Bewegung (Manöver, Hafenarbeit) und milderen Temperaturen. Midweight/klassisches Fleece passt als Allround-Midlayer unter Ölzeug für Frühjahr/Herbst. Warmes, dickes Fleece oder Fleece mit Windschutz-Einsätzen ist gut für kalte Wachen, Nachtfahrten und wenig Aktivität. Wenn Sie oft nass werden: lieber ein Modell, das schnell trocknet und auch feucht noch wärmt.
Für die meisten ist die Fleecejacke am flexibelsten (schnell an/aus, gut fürs Layering). Ein Pullover ist unkompliziert und warm, aber weniger variabel bei Temperaturwechseln. Eine Fleecehose lohnt sich besonders in kühlen Revieren oder als Zusatzschicht unter Ölzeughose – z.B. bei langen Schlägen oder im Winterlager.
Bei Fleece geht es weniger um Techniknormen, sondern um Layering-Kompatibilität und ggf. Zip-In: Das Fleece muss unter Jacke/Ölzeug gut sitzen (ohne Falten/Spannung) und darf die Beweglichkeit nicht einschränken. Bei Zip-In Systemen müssen Serie und Reißverschluss zusammenpassen – am sichersten bleibt man bei Hersteller/Serie oder vergleicht die genaue Zip-In-Bezeichnung.
Planen Sie Fleece als Midlayer: Unterwäsche darunter, Ölzeug/Jacke darüber. Die Jacke sollte an Schultern und Ellbogen nicht spannen (Winschen/Überkopf greifen) und im Rücken nicht hochrutschen. Wenn Sie zwischen zwei Größen liegen: für aktives Segeln eher körpernah, für kalte Reviere mit dicker Unterwäsche eher mit Reserve.
Reines Fleece ist sehr atmungsaktiv, leicht und trocknet schnell – ideal als Midlayer. Fleece mit windabweisenden Einsätzen kann an Deck angenehmer sein (weniger Auskühlung durch Wind), ist aber oft etwas weniger atmungsaktiv. Für „nur an Land“ oder als Außenlage im Hafen kann auch eine Fleece/Softshell-Kombi sinnvoll sein.
Schonwaschgang, Reißverschlüsse schließen, möglichst wenig Weichspüler (kann Funktion beeinträchtigen). Lufttrocknen ist ideal. Salzspritzer vorher kurz abspülen. Gegen Pilling hilft: nicht zu heiß waschen, nicht mit rauen Klettflächen zusammen waschen und Kletts vor dem Waschen schließen.
Fleece wärmt, ist aber nicht wasserdicht. Bei Regen und Spritzwasser braucht es darüber eine Außenschicht (Ölzeug/Regenschutz), damit Wind und Wasser nicht auskühlen. Als Midlayer unter einer wasserdichten Jacke spielt Fleece seine Stärken aus: warm, schnell trocken, komfortabel.