In Fette & Additive bieten wir Schmierfette, Pflegefette und ausgewählte Additive für Motor, Getriebe, Antrieb und kraftstoffführende Systeme – ausgelegt auf zuverlässigen Betrieb, Korrosionsschutz und saubere Funktion im maritimen Alltag. Ob Wartung im Winterlager, Saisonstart oder laufender Betrieb: Das richtige Fett am richtigen Bauteil reduziert Verschleiß, verhindert Festfressen und schützt vor Salz, Wasser und Vibration.
Der Schwerpunkt liegt auf typischen Bord-Anwendungen: Wellen-/Antriebskomponenten, Schalt- und Steuermechanik, Gelenke, Schraubverbindungen, Dichtungen sowie Kraftstoff-/Ölsystem (Additive nur nach Herstellerfreigabe). Entscheidend ist die Kompatibilität zu Material, Temperaturbereich und Medienkontakt (Süß-/Salzwasser, Diesel/Benzin, Öl/Fett). So vermeiden Sie Fehlanwendungen und verlängern die Serviceintervalle.
Wählen Sie nach Einsatzstelle: Für wassernahe Bereiche (z.B. draußen am Antrieb, Gestänge, Lager) ist ein wasserbeständiges Marinefett sinnvoll. Für hoch belastete Schraubverbindungen/Passungen kommen je nach Anwendung Montagepasten (z.B. Anti-Seize) in Frage. Für Kunststoff-/Dichtungsbereiche benötigen Sie ein materialverträgliches Fett. Wichtig: Nicht jedes Fett passt überall – Medienkontakt (Wasser/Diesel/Öl), Temperatur und Material entscheiden.
Grundsätzlich: nur wenn ausdrücklich kompatibel/freigegeben. Unterschiedliche Verdicker (z.B. Lithium, Calcium, Aluminium-Komplex) können sich gegenseitig „vertragen“ – oder auch nicht. Im Zweifel: alte Fettart möglichst entfernen/reinigen und dann mit einem geeigneten Fett neu schmieren. Das verhindert Ausflockung, Konsistenzverlust und mangelnde Schmierwirkung.
Additive können je nach System sinnvoll sein (z.B. Diesel-Stabilisierung bei langer Standzeit, Wasserbindung/Anti-Bakterien bei Problemen, Korrosionsschutz in bestimmten Fällen). Aber: nur nach Herstellerangabe und mit korrekter Dosierung. Moderne Motoren und Einspritzsysteme reagieren empfindlich auf ungeeignete Zusätze. Wenn Garantie/Freigaben relevant sind, immer die Freigaben des Motor- oder Additivherstellers beachten.
Fette: Kontaktflächen reinigen (Sand/Salz runter), sparsam und gezielt auftragen, Überschüsse abwischen (Schmutzbindung vermeiden). Bei Schmiernippeln: so lange pressen, bis altes Fett sauber verdrängt ist, dann abwischen. Additive: nach Datenblatt dosieren, idealerweise vor dem Tanken zugeben (gute Durchmischung), und Intervalle einhalten – „mehr hilft mehr“ ist hier falsch.
Typische Warnzeichen: ungewöhnliche Geräusche, Schwergängigkeit, schneller Verschleiß, Verfärbungen, Auswaschungen durch Wasser, oder Fett, das sehr schnell „dünn“ wird bzw. verklumpt. Bei Additiven: Startprobleme, unruhiger Lauf oder Filterprobleme können auf falsche Anwendung/Dosierung hindeuten. Dann Anwendung stoppen und Ursache prüfen (ggf. Fachbetrieb).
Kühl, trocken und frostfrei lagern, Gebinde dicht verschließen und vor Sonne schützen. Sicherheitsdatenblatt und Haltbarkeit beachten. Kartuschen/Flaschen so verstauen, dass nichts auslaufen kann. Additive und Chemieprodukte kindersicher und getrennt von Lebensmitteln lagern.
In diese Kategorie passen vor allem Schmier- und Pflegeprodukte für Motor, Getriebe, Antrieb, Steuer-/Schaltmechanik sowie Additive für Diesel/Benzin/Öl (nur freigegeben). Produkte für Rumpf-/Deckbeschichtungen oder Antifouling gehören in der Regel in separate Bereiche (z.B. Farben/Pflege), weil Verarbeitung und Anforderungen anders sind.