In Fender & Bojen (Majoni / Forsheda) bieten wir Bootsfender, Bojen sowie passendes Zubehör – zum Schutz von Rumpf, Reling und Steganlage beim Anlegen und Festmachen. Der Fokus liegt auf robusten, praxiserprobten Lösungen der Marken Majoni, Forsheda, DAN- Fender und Polyform, die im Freizeit- wie im Chartereinsatz vielfach bewährt sind.
Ob Binnenrevier, Küste oder Törn: Entscheidend sind Form (Langfender, Kugelfender, Bugfender, Boje), Größe (Bootslänge, Freibord, Liegeplatzbedingungen) und Materialqualität (UV-Beständigkeit, Abriebfestigkeit, Ventil/Inflation). Viele Fender sind in gängigen Standardmaßen ausgeführt und lassen sich dadurch häufig auch mit vorhandenem Zubehör und Haltesystemen kombinieren, wie es im Markt u.a. bei Lalizas, Danfender, Polyform, Seatec, Plastimo, Compass oder SVB üblich ist. Maßgeblich sind jedoch immer Maße, Ventiltyp und die Aufhängung – nicht der Markenname.
Die passende Größe hängt von Bootslänge, Freibord und den Liegeplatzbedingungen ab. Auf Binnengewässern und in geschützten Häfen reichen oft Standard-Langfender. Bei viel Wind, Schwell, Dalben/Pfählen oder im Charterbetrieb sind größere Durchmesser und zusätzliche Fender sinnvoll. Faustregel: lieber mehr Kontaktfläche und Reserven, als Schäden am Rumpf zu riskieren.
Langfender sind der universelle Standard am Steg (seitlicher Schutz). Kugelfender sind ideal bei Pfählen/Dalben, Schleusen oder wenn punktuelle, hohe Belastung entsteht. Bojen werden als Markierungs- oder Mooringbojen eingesetzt (je nach Ausführung) und sollten auf ausreichenden Auftrieb und robuste Befestigung ausgelegt sein. Viele Crews kombinieren: Langfender für den Alltag + Kugelfender als „Spezialfender“.
Viele Fender von Majoni und Forsheda nutzen gängige Standardmaße und lassen sich daher häufig mit üblichen Fenderleinen, Körben und Haltern kombinieren – wie sie auch bei anderen Anbietern im Markt verbreitet sind (z.B. Lalizas, Danfender, Polyform, Plastimo, Compass). Entscheidend sind Fenderdurchmesser/Länge, Augenmaß und Leinenstärke. Beim Aufpumpen zählt der Ventiltyp: Nutzen Sie passende Adapter/ Pumpenaufsätze für das jeweilige Ventil.
Fender sollen elastisch sein und Energie aufnehmen, aber nicht „schlabbern“. In der Praxis heißt das: so aufpumpen, dass der Fender bei Druck mit der Hand noch leicht nachgibt. Temperaturänderungen (Sonne/kühles Wasser) beeinflussen den Druck deutlich – daher bei Saisonstart und nach starken Temperaturwechseln kurz prüfen. Zu hohe Drücke können Material und Nähte unnötig belasten.
Wählen Sie die richtige Höhe (Fender mittig zur Kontaktzone), vermeiden Sie scheuernde Kanten am Steg und nutzen Sie bei Bedarf Fendersocken oder Schutzüberzüge. Regelmäßiges Abspülen reduziert Schmutzabrieb. Wenn Fender an rauen Dalben reiben, sind Kugelfender oder zusätzliche Schutzlagen oft die bessere Lösung.
Mit Süßwasser abspülen, Schmutz/Salz entfernen und trocken lagern. UV und Hitze sind Materialstress: Fender im Winter nicht dauerhaft prall aufgeblasen in der Sonne lagern. Ventile gelegentlich prüfen (Dichtheit, Sand/Schmutz). Bojen und Fender nach Kontakt mit scharfen Kanten auf Schnitte/Abschürfungen kontrollieren.